Eindrücklich und emotional: 150 Besucher:innen genießen Schuberts Winterreise

Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen ersten Zeilen begann die "Winterreise", auf die wir uns mit Schuberst Liederzyklus begeben haben. 150 Gäste lauschten gebannt...


Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen ersten Zeilen begann die „Winterreise“, auf die wir uns mit Schuberst Liederzyklus begeben haben. Ein wunderbares Konzert mit Bariton @konstantinpaganetti , Pianist @toniminggeiger und der Kantorei der Johanneskirche unter der Leitung von Kantorin Laura Loers.

Wir begleiteten den einsamen Wanderer auf seinem Weg durch einsame Natur und ungastliche Orte. Vielen waren die Wegpunkte des berühmten Liederreigens schon bekannt. Am Brunnen vor dem Tore haben wir den Lindenbaum entdeckt. Im Wirtshaus war kein Platz, wir mussten weiterziehen. Hinterm Dorfe dann schließlich stießen wir auf den wunderlichen Alten, jenem Leiermann, mit dem uns der Wanderer am Ende des Konzertweges verlies.

@sebastian_schmidt_pfarrer kommentierte das Stück einleitend: „Alles ist endlich, alles erkaltet einmal. Auch diese Winterreise wird enden. Aber unterwegs sammeln wir Herzensbilder und Lieblingstöne ein. Und indem wir das gemeinsam tun, ist die Einsamkeit entmachtet – für eine Weile. Möge der wundersame Alte am Ende des Weges uns freundlich ansehen. Möge es so sein, dass wir im Ende eben nicht einsam sind, und dass es Lieder und Melodien sind, die dann noch in uns klingen. Dass es im Ende doch ein anderes, versöhntes Weiter gibt – dafür stehen Kirchen wie die Johanneskirche.“

Danke an alle, die sich für dieses Konzert engagiert haben!