Kontakt

Viktoriastraße 3a, 53840 Troisdorf
pistorius@evangelischtroisdorf.de
02241–126780
02241–972849

Biographisches

1965 in Trier geboren. Nach dem Abitur freiwilliges soziales Jahr in der Evangelischen Kirchengemeinde Hermeskeil im Hunsrück. Studium der Theologie in Wuppertal und Heidelberg. Studium Kulturmanagement an der Fernuniversität Hagen. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Predigtforschungsstelle in Heidelberg. Vikariat an der Providenzkirche in der Heidelberger Innenstadt. Anschließend Hilfsprediger an der Lutherkirche in Bonn. Pastor im Sonderdienst im Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste mit dem Schwerpunkt “Dialog von Kirche und Kultur”. Seit 2000 Pfarrer an der Johanneskirche, der evangelischen Stadtkirche in Troisdorf. Seit 2016 zertifizierter Mediator. Nebenberuflich tätig als systemischer Supervisor und Coach. Verheiratet mit der Musikerin Anne Kordes-Pistorius und leidenschaftlicher Vater von vier Kindern.

In der Gemeinde

Seelsorglich gemeinsam mit Pfarrer Philipp Augustin zuständig für den 1. Pfarrbezirk. Leiter der Stadtkirche; Verantwortlich für die gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit; Vorsitzender des Stiftungsrates der Diakoniestiftung, Arbeitskreis Stilles Leben, Zuständig für die Kooperation mit der Evangelische Grundschule, die ökumenischen Schulgottesdienste am Gymnasium Zum Altenforst und der Realschule Heimbachstraße. Im Kirchenkreis 1. Stellvertreter der Skriba im Kreissynodalvorstand und Vorsitzender des Ausschusses für Erwachsenenbildung. Auf landeskirchlicher Ebene tätig im Vorstand der Evangelischen Erwachsenenbildung Nordrhein e.V. und im Arbeitskreis Kirche in der City. Mitglied im Kuratorium der Kinderstiftung Troisdorf. Und meinen Predigtblog finden Sie unter http://predigtblog.blogspot.com/. Meine Nebentätigkeit unter www.frank-und-frei.org.

 

letzte Beiträge

Blick in die Johanneskirche mit stimmungsvoller Beleuchtung
Visionäres im Film

Ökumenisches Filmforum zeigt Filmklassiker

Visionen als Leitthema der neuen Filmreihe

„Visionen“ sind das Leitthema der diesjährigen Filmreihe im Ökumenischen FilmForumTroisdorf. Von visionären Filmen aus der Frühzeit des Kino über Filme mit visionären Handlungen bis hin zur Thematisierung des Zusammenhangs von „Vision und Religion“ spannt sich der Bogen des Kinos in der Johanneskirche, der evangelischen Stadtkirche in Troisdorf, Viktoriastraße 1.

Im Frühjahr wird dabei ein besonderer Fokus auf den Deutsch-amerikanischen Filmregisseur Fritz Lang gelegt, der mit Filmen wie „Metropolis“ und „Das Testament des Dr. Mabuse“ nicht nur Ästhetisch Visionäre Filme erschuf, sondern in diesem Filmen zugleich die Totalität der Moderne und des Faschismus vorausahnte. Die beiden nächsten Termine des FilmForums sind am Dienstag, 19. Februar 2019, und am Dienstag, 26. März, jeweils um 19:30 Uhr. Im Anschluss an die Filme ist die Gelegenheit zum Gespräch gegeben.

MachtWorte! – 3 PreacherSlam

Pfarrerinnen und Pfarrer machen machtvolle Worte!
Slamerinnen und Slammer auch!
Am 15. Februar trifft sich die jahrtausendealte Tradition der Predigtkunst mit dem jungen Kulturphänomen des Poetry Slam. Und sie messen sich in Worten…

Der dritte Troisdorfer Preacher Slam lädt unter dem Titel „MACHTWORTE!“ zum Wettstreit der Worte ein.

Drei Predigerinnen und Prediger (aus der katholischen und evangelischen Kirche) und drei Poetinnen und Poeten (aus der Poetry Slam Szene der Region) sind aufgefordert, machtvolle Worte zu machen, Machtworte zu hinterfragen, Macht zu beleuchten.

Am Ende wird das Publikum entscheiden, welches Team mehr überzeugen konnte und und den Sieger des Abends küren.

Wir freuen uns auf Euch am Freitag, 15. Februar um 19:30 Uhr! Eintritt frei!

Neue Nachbarschaft: Eine „Heimatwerkstatt“ soll Gemeinschaft fördern

Man kennt sich ja eher nur vom Sehen…  Wenn es hoch kommt, grüßt man sich sogar. Und kann so über Jahrzehnte in der gleichen Straße wohnen und hat noch nie ernsthaft miteinander geredet. Als Freunde von mir ein Haus in einer Straße bezogen, in der es viele „Alteingesessene“ und eine Reihe „Neuzugezogene“ gab, haben sie dort mit Straßenfesten begonnen. Erstmals kam da die Nachbarschaft zusammen. Und mancher „Alteingesessene“ wechselte nicht nur mit den „Neuzugezogenen“, sondern auch mit denen, die schon lange in derselben Straße wohnten, erstmals ein Wort mehr als einen flüchtigen Gruß.

Nachbarschaften, Netzwerke, Gemeinschaften… das wird immer mehr zu einem Zukunftsthema unserer Gesellschaft. Wir sind wie nie zuvor virtuell miteinander vernetzt, über Facebook und WhatsApp, über Twitter und Instagram. Vor Ort aber erleben viele Menschen – gerade in zunehmendem Alter – eine reale Vereinsamung: Die Kinder aus dem Haus und nicht mehr vor Ort, der tägliche Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen auf der Arbeit im Ruhestand verebbt. Und um mich herum nur Menschen, die ich nicht oder nicht mehr kenne.

In dieser Situation denken wir Gemeinde in der Stadtmitte neu. Unser neues Gemeindehaus soll ein Ort der Begegnung und Vernetzung für alle Menschen in der Mitte der Stadt werden. Der Platz zwischen Kirche und dem neuen Haus ein Platz der Nachbarschaft und der Gemeinschaft.

Und damit beginnen wir, bevor das neue Haus steht. Schon zum Ende des Jahres wird es erste Aktionen geben, die Menschen zusammenbringen, die zuvor noch nichts miteinander zu tun hatten. Mit Beginn des neuen Jahres starten wir dann unsere „Heimatwerkstatt“. Wenn alles so klappt, wie wir es uns vorstellen, dann wird dazu ein Baucontainer auf dem Platz zwischen Kirche und Gemeindehaus aufgestellt. Rund um ihn wird es immer wieder neue Aktionen geben, die Menschen einladen, mitzumachen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Planschbeckenfest, wenn der Sommer wieder so wird, wie der in diesem Jahr. Oder einem Pflanzgarten auf Zeit, an dem jeder und jede nicht nur mitarbeiten, sondern gerne auch ernten kann. Am Besten aber würde das Gemüse aus diesem Garten gemeinsam gekocht. Und dann könnten wir doch gleich die einladen, denen man ansieht, dass ihnen der Magen knurrt. In einem „Heimatmuseum“ könnten regelmäßig Ausstellungen stattfinden von Dingen, die Menschen hier in der Stadt ein Gefühl von Zuhause geben. Und am Lagerfeuer könnten Kinder ihr Stockbrot backen, während ihre Eltern Pläne für die nächste Aktion schmieden.

Bei all diesen Aktionen werden wir genau hinhören, was die Menschen hier vor Ort und an diesem Platz sich wünschen für das Zusammenleben, was sie brauchen, um sich hier wohlzufühlen, was sie einlädt, mitzumachen.

Mit dieser Heimatwerkstatt stehen wir nicht allein da, sondern freuen uns über ein Projektteam mit Mitarbeitenden der Evangelischen Erwachsenenbildung Nordrhein, der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis An Sieg und Rhein und der Freiwilligenagentur der Diakonie. Außerdem ist das Sozial- und Wohnungsamt der Stadt Kooperationspartner. Insgesamt also ein Starkes Bündnis für eine starke Gemeinschaft inmitten der Stadt.

„Danke schön!“

„Wie sagt man, wenn man etwas bekommt?“ Wie oft wir das wohl gehört haben, bis wir erwachsen wurden? Und manchmal freiwillig und oft auch widerwillig kam uns dann das kleine
Wort „Danke!“ über die Lippen. (mehr …)

Ein Haus für alle

Die Überlegungen zum Neubau des Gemeindehauses schreiten voran. Immer deutlicher zeichnet sich das Raumprogramm für das neue Haus ab, das mehr sein soll als nur ein Gemeindehaus, nämlich ein Haus für die Stadt. (mehr …)