Künstlerische Kämpfe in der Weimarer Republik

Sonntag, 24. März 2019, 17 Uhr, Johanneskirche Troisdorf

 

„Rosen auf dem Weg gestreut – Von künstlerischen und anderen Kämpfen im Berlin der Weimarer Republik“

 

Thomas Lachmann, Klavier

Jacques Neureuther, Violoncello

Ulrich Forster, Moderation, Rezitation, Gesang

 

Die „Goldenen Zwanziger Jahre“ – die Faszination dieser Zeit scheint aktuell so groß wie lange nicht mehr. Doch was ist es, was uns an dieser Epoche so anzieht? 14 Jahre nur währte es, jenes erste Experiment mit einer Demokratie auf deutschem Boden, das 1933 so katastrophal endet. 14 Jahre voller Spannungen und Gegensätze: Glanz und Elend – nie lagen sie so schroff und brutal nebeneinander: Elend und Armut neben prassendem Reichtum, steiler Aufstieg und jäher Fall, Hoffnung und Depression, Kampf und Resignation. BERLIN – das ist das brodelnde Zentrum, in dem all das wie in einem Brennglas fokussiert und auf die Spitze getrieben wird. Die unaufhaltsam expandierende Hauptstadt der neuen Republik und ihrer vielen Feinde, die Hauptstadt der politischen Morde und Straßenschlachten, der Hyperinflation und Massenarbeitslosigkeit – aber auch die Hauptstadt der Kunst und des Theaters, der sexuellen Befreiung und der hemmungslosen wilden Lust am Leben. Thomas Lachmann (Klavier), Jacques Neureuter (Cello) und Ulrich Forster (Moderation und Rezitation und Gesang) werfen mit Bild, Wort und Ton einen vielgestaltigen Blick auf eine spannungsreiche Epoche.

 

Eintritt: Euro 15,00; Schüler und Studenten Euro 10,00; Kinderkarte bis

13 Jahre Euro 2,00

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